Ich dachte mir als weihnachtliche Einstimmung euch ein paar Weihnachtsvokabeln und Glögg zu präsentieren!
Fangen wir mit dem etwas interessanteren an - Glögg. Sicherlich habt ihr euch gefragt, was das ist. Glögg ist der schwedische Glühwein - ganz einfach. Trotzdem denke ich das es ein paar Unterschiede gibt (auch, wenn das fuer mich schwer ist - da ich nie zuvor Glühwein getrunken habe...). Getrunken wird Glögg in kleinen süßen Tässchen, die einen an Kindertage erinneren, als man noch mit Puppen gespielt hat. Zudem gibt man Rosinen und Mandeln mit hinzu. Außerdem hat man noch einen kleinen Löffel mit dem man immer wieder genüßlich in der kleinen Tasse umrührt und sich ein paar Mandeln rausfischt. Zudem sollte man wissen das Glögg sehr süß ist - anders als Glühwein.
Zu seinem Tässchen Glögg isst man gewöhnlich Lussebullar oder Pepparkakor.
Und Schnell noch ein paar wichtige Wörter fuer die Weihnachtszeit! Weihnachten - jul Weihnachtsmann - tomte Weihnachtsbaum - julgranar Weihnachtsgeschenke - julklappor Adventskranz - adventsstake Gemülichkeit - mysighet
Kerzen - ljus
Glühwein - glögg
Heute wollte ich euch einfach mal zeigen, wie mein Tag so aussah. Mittwochs klingelt mein Wecker kurz vor sieben - eine Stunde später, als sonst in Deutschland, aber nun früh für mich. Für meine "Morgen-Routine" plane ich immer etwa eine Stunde ein. So bin ich dann gegen acht aus dem Haus gegangen und zum Zug gelaufen - gewöhnlich kommt mein Zug 8:09Uhr doch nicht nur die Deutsche Bahn hat Probleme, sobald das Wetter sich verändert, auch hier gibt es Verspätungen sobald es regnet/schneit. Mein Zug war heute früh komplett ausgefallen, warum auch immer. Also habe ich den nächsten genommen, musste allerdings 14 Minuten warten... Habe es zum Glück trotzdem rechtzeitig zur Schule geschafft. Mittwoch ist mein kurzer Tag, an dem ich nur drei Stunden habe: Deutsch, Kunst und Mathe. Sehr angenehm, wenn ihr mich fragt! Deutsch ist etwas langweilig, was auch dran liegt, das die anderen im Kurs nicht wirklich mitarbeiten. Heute war es sehr ruhig... Wir waren nur drei Schueler (mit mir!) und unsere Lehrerin war auch noch recht müde. In Kunst haben wir über schwedische Künstler geredt und uns mit der Frage beschäftigt, was Kunst eigentlich ist und was es alles umfassen kann. Nach Kunst war ich froh, dass es Lunch gab, denn ich kleiner Vielfrass war schon wieder hungrig - als kleine Info, es war kurz VOR 11 Uhr. Ja, Mittagessen um 11 ist normal und notwendig (bei mir). Da die Mittagspause lang ist, bin ich noch mit einer Mitschuelerin/Freundin ins Shoppingcenter gelaufen und einfach einbisschen Schaufenstershoppen gemacht. Mathe war recht entspannt, wie immer bei mir. Da ich mit einem anderen Buch als meine Klasse arbeite, habe ich keinerlei Zeitdruck. Nach Mathe hatte ich dann also Schluss (13:45) und bin dann direkt mit dem Zug nach Stockholm gefahren. Im Zug dann Liida (meine finnische ATS-Freundin) getroffen und dann den gesamten Nachmittag zusammen verbracht. Einmal komplett quer durch die Stadt gelaufen, viel gelacht und auch schon die ersten Weihnachtsgeschenke gekauft. Als es dann immer kälter und der Himmel immer schwärzer wurde (ca. 19Uhr), sind wir in den Zug gestiegen und wieder heimwärts gefahren. Ja und nun sitze ich in meinem Zimmer und schreibe für euch. Wenn, ich damit fertig bin, werde ich meinen Englischvortrag noch ein wenig üben und mich dann schlafen legen. Ich probiere jeden Tag aufs neue mich früher hinzulegen, weil ich so müde bin, doch meist komme ich vor 22 Uhr nicht zur Ruhe...
Hej ihr lieben! Heute eine Ankündigung: ich mache eine kleine Adventsreihe! Jeden Adventssontag einen Adventspost! Lasst euch überraschen, was es wird, aber ich kann euch sagen, es wird weihnachtlich!
100 Tage bin ich nun schon in Schweden. Das ist lange - länger als es mir vorkommt. Ich bin stolz auf die Zeit - stolz das ich so viel schon gelernt habe. Doch gleichzeitig bekomme ich Angst, denn 100 Tage in Schweden bedeutet auch das ein Drittel der Zeit nun schon vorbei ist - bei dem Gedanken tut mir schon jetzt das Herz weh.
In diesen 100 Tagen habe ich viel erlebt und gesehen - dafür bin ich meiner Gastfamilie sehr dankbar! Ich habe Talliin gesehen, war in Göteborg, habe in Uppsala ATS getroffen, war oft in Stockholm und in verschiedenen Museen, bin durch Tiveden gewandert und habe sogar schon eine Nacht im Zelt verbracht. Doch da ist soviel mehr was ich erlebt habe und nicht in Worte fassen kann. Weil es Gefuehle sind die ich kennen gelernt habe und es zu schätzen gelernt habe die kleinen Augenblicke des Glückes zu genießen.
Danke!
Gestern war ich mit meiner Gastmama im ABBA Museum in Stockholm. Es war wirklick klasse, wir hatten auch Glueck und es war nicht ganz so voll Das Museum ist klasse aufgebaut, sehr modern und mit vielen interaktiven Sachen zum mitmachen. So kann man zum Beispiel Quizs machen, mit ABBA auf der Buhne stehen und tanzen, Lieder singen und Songs mixen. Ich wuerde das Museum jedem empfehlen der ABBA- oder Mamma Mia-Fan ist :) Das Museum behandelt theoretisch auch noch andere schwedische Musiklegenden, nur kennt man die meist nicht so als Deutscher.
Heute mal was neues eine kleine Reihe mit Wörtern die auf dem ersten Blick sehr komisch wirken und ganz und gar nicht damit zusammen passen, dass so viele sagen deutsch und schwedisch seien soooo ähnlich ;) schwedisch - deutsch haft - hatte Das hat mich am Anfang echt irritiert, auf das Wort war ich in einer Textaufgabe im Unterricht gestossen und ich konnte mir beim besten willen nicht erklären, was es bedeuten soll! Erst viel später habe ich dann gelernt das es die Vergangenheitsform von haben (att ha) ist. öl - Bier Ist ganz gut zu wissen, kommt nämlich blöd, wenn man kocht und dann meint man bräuchte noch Öl... enkel - einfach Ja enkel hat nichts mit Familie und so zu tun, sondern bedeutet einfach nur einfach :) (dt. Enkel = sv. barnbarn) fick - bekam Ähm ja, da schaut man nicht schlecht, wenn man das zum ersten Mal hört... Ebenso fickbok bedeutet einfach nur Taschenbuch :D (abzuleiten ist das wiederrum von dem Wort ficka, was Tasche bedeutet)
rock - Mantel Ist zwar beides ein Kleidungsstück, aber doch sehr unterschiedlich...
Wie man schon am Titel sehen kann ist das erst der Anfang von dieser Minireihe :)
Ich möchte gerne schreiben - aber, ich finde einfach keine Worte. Ich
habe in den letzten Tagen mehrere Post angefangen zu schreiben und bin nie über
zehn Zeilen gekommen - irgendwie fehlt dann immer was. Ich möchte euch so gerne
schreiben, wie sich all das hier anfühlt. Doch ich weiß manchmal selber nicht,
was ich eigentlich fühle. Ich erlebe hier Momente da bin ich so glücklich das
ich am liebsten schreien möchte vor Glück einfach nur um irgendwie wieder
Luft zu bekommen. Klar,
in Deutschland war ich auch oft glücklich und habe selbstverständlich Unmengen
an tollen Momenten erlebet, aber das hier ist was anderes. Unbezahlbar und
wunderschön. Letzten
Freitag war ich mit Liida (finnische Austauschschülern und eine gute Freundin
von mir) unterwegs. Irgendwann merkten wir, dass wir den gesamten
Nachmittag nur schwedisch miteinander gesprochen haben. Dann
sitzt man da und lacht sich nur an und erinnert sich an den Anfang, als man
hier vor fast neunzig Tagen ankam und sich nicht verständigen konnte.
Damals haben wir uns vorgestellt, wie es wohl sein mag eines Tages schwedisch
zu können. Klar, noch immer gibt es viel, was ich nicht verstehe - aber, es
wird jeden Tag mehr, was ich verstehe. Mittlerweile
fühle ich mich auch wohler schwedisch zu sprechen, als englisch zu sprechen. Auf
Schwedisch ist es nicht schlimm, wenn ich einen Fehler mache - ich bin ja erst
seit drei Monaten hier. Englisch hingegen macht mir Angst, jeder Satz ist mir
unangenehm - ich weiß das meine Grammatik in der gesprochenen Sprache nie zum
Einsatz kommt. Eigentlich macht mir das nichts aus - doch hier spricht jeder
nahezu perfektes englisch, da bekommt man dann schon Komplexe. Eure Alexa ❤
Wir haben es geschafft - das Puzzle ist geschafft! Gestern haben sich dann die letzten Teile zusammen gefügt! Zwischen durch sah es, aber schon fast aussichtslos aus. Wir wussten echt nicht wohin mit all den grünen Teilen die so gleich aussahen und nirgends gepasst habe :) Nun haben wir es!
Zum anderen habe ich es geschafft ein weiteres Video zu drehen! Zwar nicht besonders gut geworden, habe mich halt einfach frühs schnell vor die Kamera gesetzt und probiert ordentliche deutsche Sätze zu basteln :) Schaut selbst!
Endlich schreibe ich euch mal wieder :) Seit Donnerstag hatte ich das kribbeln in den Fingern - tja und Donnerstagfrüh ging es in den Herbsturlaub. Pech gehabt Alexa. Mein Kopf ist zwischenzeitlich fast geplatzt, Weil die Worte nur so in meinem Kopf umhergingen mit immer wieder neuen Metaphern und Beschreibungen für das was ich erlebe und fühle. Nur musste ich eben warten, weil ich keinen Laptop oder der gleichen zur Verfügung hatte. Also habe ich probiert die schönen Wortkompositionen zu wiederholen, um sie zu verinnerlichen (hat nicht geklappt, habe leider (fast) alles vergessen) und einfach den Moment zu genießen (obwohl innerlich mein Kopf kurz vor der Apokalypse stand) und auf Sonntag "warten". Heute sind wir nämlich gegen 10 Uhr in Göteborg aufgebrochen Richtung Nordost. Allerdings kamen wir erst gegen 18:30 Uhr zu Hause an (bedingt durch Lunch, Fika-Stops und einem Stau rund um Stockholm).
Ok - also das war meine Entschuldiung/Erklärung/Einleitung (ja - langweilig, aber es wird besser mit Fotos!)