Freitag, 10. März 2017

Kleiner Überblick

Mir ist bewusst das mein letzter Blogpost schon etwas länger her ist - allgemein werden die Abstände immer größer. Ich bin selber kritischer geworden bei den Themen, was größtenteils daran liegt, dass ich gar nicht weis, wie sich mein Blog in der Zukunft entwickeln soll oder überhaupt noch ein Teil von mir sein soll.

Doch gebe ich euch erstmal einen kurzen Einblick, wie es mir nun so geht.
Wo soll ich nur anfangen? Im Februar war ich tatsächlich auf einer Auswahl zum ersten Mal! Für alle neueren - eine Auswahl bei YFU, ist das Gespräch, welches wir mit Bewerbern durchführen, um heraus zu finden, in wie fern sie für ein Austauschjahr mit YFU geeignet sind. Dieses Auswahlgespräch erfolgt in einem Gruppen- und Einzelgespräch.
Für mich war es spannend, dass Ganze nun erstmals von der "anderen Seite" aus zu sehen. Insgesamt hat es wirklich mit mehr Arbeit zu tun, als man anfangs denkt. Immer aktiv bei der Sache sein - Ohren und Bleistift gespitzt halten, um die Schüler optimal kennen zu lernen und anschließend auch beurteilen zu können. Das ist nicht immer leicht, doch zum Glück ist man nicht allein und hat sein Team.

Ebenfalls mit YFU bin ich nächstes Wochenende beschäftigt - diesmal dann in Magdeburg. Ein überregionales Öffentlichkeitsarbeits-Workshop mit Ehrenamtlichen aus ganz Deutschland - ratet mal wer mit dabei ist?! Caro!
Für alle die Caro nicht gleich kennen - Caro und ich haben uns über das Austauschjahr kennengelernt und gleich auf Anhieb gut verstanden, gemeinsame VBT und eine kleine Schwedenrundreise zusammen haben dafür gesorgt, dass wir nun ziemlich gute Freunde sind und einfach so viel gemeinsam mit Schweden verbinden. Leider wohnen wir innerhalb Deutschlands relativ weit voneinander entfernt, daher freuen wir uns umso mehr, dass wir uns nun bald wiedersehen werden.

Im März steht dann auch noch ein hoch interessantes Schulprojekt an! Schulbrücke Europa.
Ein Projekt für Jugendliche aus ganz Europa, in einer "Projektwoche" finden sich immer Schulen aus sechs/sieben Schulen zusammen und befassen sich mit einem aktuellen Grundsatzthema der nationalen und europäischen Identität aus Bereichen wie Philosophie, Kultur, Verfassung oder Wirtschaft. Das ganze Projekt ist auf deutscher Sprache und wird von angesehenen Stiftungen getragen. Meine Schule hat das Glück eine der Auserwählten zu sein - daher können aus meinem Jahrgang zehn Schüler für neun Tage nach Hamburg fahren! Ich darf auch mit! Der Ablaufplan mit den einzelnen Punkten erinnert mich teilweise stark an VBT's und andere Tagungen von YFU, aber das kann ja nur von Vorteil für mich sein.

Schule werde ich also im März gar nicht so viel machen, denn nicht nur neun Tage Hamburg sondern auch eine Woche Frankreich erwartet mich. Mit dem Französischunterricht geht es in altertümliche kleine Provinzorte im Westen Frankreichs. Dort werden wir eine Woche in Gastfamilien leben, ein paar Ausflüge machen, etwas französische Kultur aufschnappen und hoffentlich ein paar Sprachkenntnisse erweitern :)

Ich werde auf jeden Fall probieren überall viele Erfahrungen zu sammeln und das ein oder andere Foto machen :)
Seid gespannt!

Eure Alexa


Mittwoch, 8. Februar 2017

Die Schönheit des Reisens

Aussortieren. Etwas das ich vermutlich viel öfter tun sollten, als mir recht ist. 
Mir fällt es unglaublich schwer von Erinnerungsstücken los zulassen. Ich möchte gerne alles behalten mit dem ich eine Erinnerung verbinde - da ist die Angst vor dem Vergessen so groß ist.
Doch jeder weis, dass man nicht alles aufheben kann, auch wenn man es in der digitalen Zeit denken mag, doch irgendwann ist jede Festplatte einmal voll.

Mir fällt das Aussortieren und das damit verbundene Entsorgen von Bildern besonders schwer. Doch meine Generation neigt dazu sehr viele Fotos zu machen - auch von (scheinbar) unwichtigen Dingen. Der Ordner mit den Fotos aus meinem Austauschjahr nimmt einige Gigabytes ein und es befinden sich wirklich unwichtige Fotos darunter (Fotos von meinem Frühstück, Kleidungsstücken die ich schön fand, Straßenbeschilderung um mich zurecht zu finden und von manch Sonnenuntergang gibt es gefühlte tausend Abbildungen).

Aussortieren tut auch gerade mein Papa, begeisterter Hobby-Fotograf, allerdings keine digitalen Fotos, sondern noch echt Dias - von denen wir noch jede Menge haben.
Und so ist nun unser Wohnzimmer abgedunkelt und vom Summen des Dia-Projektors gefüllt. An der Wand erscheinen wunderschöne Bilder von Irland, London, Berlin, Spanien und anderen Urlauben meiner Eltern.
Mich faszinieren diese kleinen Bildchen einfach - sie haben so etwas an sich. Viel mehr noch das Gefühl, man hätte einen Moment eingefroren - einfach so abgespeichert und aufbewahrt, wie in einem großen Marmeladenglas. Bei den heutigen digitalen Fotos hat man meist nur das Gefühl von einem Abbild, einer Bestandsaufnahme und nicht von einem Moment - es wirkt meist zu klar, so genau und gefühlskalt.


Vielleicht sind "Retro-Filter" bei den ganzen Bearbeitungsapps deswegen so angesagt, weil sie dieses Gefühl von Wärme und Geborgenheilt probieren zurück zugeben.

Mich haben nicht nur die Bilder an sich begeistert sondern selbst verständlich auch ihre Motive - kleine englische Landhäuser, Menschen beim Picknick im Hyde-Park, kleine verlorene Gassen, grüne Palmen im Sonnenlicht, verlassene Friedhöfe im Novembernebel, Bilder vom Meer, wo man regelrecht die Wellen hört, und stille in sich ruhende Naturlandschaften.
In mir hat es vorallem wieder das Reisefieber geweckt, das Gefühl, dass da "draußen" noch so viel mehr wartet und man nie weis, wann und ob man jemals sonst die Zeit dafür haben wird (oder sich nehmen wird). 
Das ich habe das Glück, dass ich dieses kommende Frühjahr wirklich vermehrt reisen werde und diese Möglichkeiten nutzen werde, doch hätte ich die nicht schon bekommen - hätte ich vermutlich spätestens jetzt einen Flieger gebucht :)

Eure Alexa ❤

Montag, 23. Januar 2017

Referentenwochenende

Eigentlich ist es schon wieder über eine Woche her und trotzdem denke ich gerne oft zurück - an das Referententreffen in Leipzig mit YFU. Da ich dieses Jahr ein Amt (Referat) tragen werde, war auch ich mit eingeladen zum Referententreffen. 
Eigentlich waren wir gar nicht so viele, wie ich erst dachte. Eine gemütliche freundliche Runde von YFU'lern. Mittlerweile waren mir all die Gesichter nicht mehr ganz so neu - die meisten hatte ich schon das ein oder andere Mal gesehen. 
Während den anderhalb Tagen haben uns die "alten Hasen" in unsere Ämter ein wenig eingewiesen und uns Tipps und Tricks mit auf den Weg gegeben. Es ist ein schönes Gefühl zu wissen, dass man für etwas verantwortlich ist, aber nie allein ist. 

Als versammelte Gruppe haben wir über unsere Wünsche und Ziele für 2017 gesprochen und uns gegenseitig Schwachpunkte aufgezeigt, die verbessert werden könnten. 
Wir waren alle äußerst motiviert und freuen uns auf das Jahr mit hoffentlich ganz vielen tollen Aktionen!

Den Abend haben wir beim Bowling gemütlich ausklingen lassen und wurden sogar mit etwas Schnee überrascht, als wir wieder aus der Halle traten!



Ich bin wirklich gespannt, wie das Jahr mit YFU so werden wird. Die Pläne sind groß - nun müssen wir diese nur noch in Taten umsetzten.

Mein Terminkalender ist wirklich gut ausgefüllt für die nächsten Monate mit hoch spannenden Projekten! (Naja, gut eigentlich fängt der ganze Spaß erst im März an, doch die Vorbereitung dessen habe ich schon jetzt auf dem Schreibtisch...)


Eure Alexa ❤

Mittwoch, 11. Januar 2017

SKAM

SKAM - die Kultserie gerade in Skandinavien! 
Schon seit längerem sah ich immer wieder Reklame für die Serie in meinem facebook-feed. Zwar habe ich mir die kurzen Sequenzen gerne angeschaut und mich gefragt, wie es wohl weitergeht bzw. in welchem Zusammenhang das Ganze steht. Doch das konnte ich nicht so ganz heraus finden. Die Serie gibt es für die schwedische Bevölkerung auf svtplay.se zu sehen (svt - ist einer der größsten TV-Sender des Landes), doch die meisten Serien/Programme sind nur innerhalb Schwedens verfügbar - also ich konnte es nie anschauen, da ich ja in Deutschland mit meinem Computer bin. 

Doch als dann auch in der Jenarer facebook-Schwedischgruppe die Serie beworben wurde, mit dem Tipp, man könne die Serie auch auf norwegisch sehen auf der normalen TV-Sender Seite von Norwegen - da gab es dann kein Halten mehr. Ich wollte es zumindestens mal testen - nur, mal wissen wovon alle reden...
 
Tja, seitdem schaue ich SKAM bzw. ich verschlinge die Folgen regelrecht. 
Zuerst noch auf der norwegischen Seite - also auch auf norwegischer Sprache, denn die Serie stammt aus Norwegen und spielt in Oslo. Zum Glück sind sich norwegisch und schwedisch relativ ähnlich und mit Untertext kann man die Wörter ganz gut erahnen. Doch irgendwie wurde mir das auf Dauer doch zu umständlich, weil Wortspiele und teilweise der Inhalt doch nicht so 100% rüber kamen. 


Naja, meine Generation wird ja nicht ohne Grund als "digital native" bezeichnet - also habe ich mich hingesetzt und das Internet abgesucht, um naja - etwas zu tricksen ;)
Letztendlich habe ich mein Ziel erreicht, ich kann nun svtplay.se normal nutzen und die Serie SKAM demzufolge auch mit schwedischem Untertitel sehen. 

Da ich in den letzten Tagen somit wieder mehr Zugang zur Sprache hatte, merke ich, wie ich anfange wieder auf schwedisch zu denken. Ein Gefühl, welches ich vermisst hatte. Schön, dass es wieder da ist :)

Vielleicht fragt ihr euch schon die ganze Zeit, was SKAM den nun eigentlich ist? Naja, ansich eine ganz normale Fernsehnserie, über Jugendliche und ihren Alltag während ihrer Zeit am Gymnasium (die letzten drei Jahre - Oberstufe), zudem gibt es viel Liebesdrama und Alkohol :) Skam - kann man zudem übersetzen mit Scham oder Schande.
Selbstverständlich ist vieles etwas übertrieben, doch welche Serie ist den komplett realistisch?
Wer möchte kann ja den Wikipedia-Artikel lesen.
FunFact: Da die Serie so ein Erfolg ist, hat bereits eine amerikanische Produktionsfirma sich Rechte erkauft, um ein Remake für die USA zu machen.

Eure Alexa


Quelle Bild

Samstag, 7. Januar 2017

Januar

"Benutze Deine Talente weise und sie werden erweitert."
Das war meine Glückskeks-Weisheit für das Jahr 2017. Was ich davon halten soll, weiß ich noch nicht so recht. 
Im Moment zweifele ich daran überhaupt ein Talent zu haben. Doch vielleicht sollte ich einfach weniger darüber grübeln und einfach mal loslegen!

Mit dem Jahr 2017 fängt für mich auch mein Jahr als Referentin bei YFU an - ich werde mit verantwortlich für die Schulveranstaltungen sein. Darauf freue ich mich eigentlich schon sehr. Seit ein paar Wochen ist mein E-Mail Postfach nur so überflutet worden mit YFU Mails. Je länger man bei YFU ist umso mehr erstreckt sich dort im Hintergrund - ich hätte vor zwei Jahren nie gedacht mal ehrenamtlich für YFU aktiv zu sein. Doch heute weiß ich, wie viel ehrenamtliche Arbeit dahinter steckt. Und ich freue mich auch ein kleiner Teil dieses Puzzles zu werden. Nächstes Wochenende bin ich zum Beispiel in Leipzig und im März ist auch schon ein Workshop für die Öffentlichkeitsarbeit geplant. 

In der Schule passiert auch viel. Ich gewöhne mich immer mehr wieder an den deutschen Rhythmus des Schulalltags. Meine Klasse ist wirklich ziemlich perfekt, da bin ich wirklich glücklich - auch weil ich in Schweden ja einige weniger positive Erfahrungen hatte. 
Wir haben sogar Kuchen-Patenschaften - dass heißt, wenn jemand Geburtstag hat ist einer einem zugeteilt der dann einen (selbstgemachten) Kuchen für einen und die Klasse mitbringt. Ziemlich praktisch, weil wir alle Kuchen mögen :)
Bald fangen auch die "Jahresarbeiten" in den Fächern an und wir haben einige Projekte gerade am laufen bzw. noch vor uns. Mit dem Jahreswechsel wechseln wir auch von zwei Stunden Geographie zu zwei Stunden Wirtschaft-Recht - da spielen wir unter anderem so ein Börsenspiel (von der faz.net). Davon bin ich zeitweise ganz besessen und probiere stundenlang die beste Aktien zu finden, jedoch vergesse ich dann das Spiel tagelang wieder, wodurch ich den besten Zeitpunkt zum (ver-)kaufen meistens verpasse.
Auch wechseln wir in Sport - vom Schwimmen zum Tischtennis. Wer mich kennt, weiß das ich das Gegenteil einer Wasserratte bin. Ich hatte eigentlich richtige Angst vor dem Halbjahr Schwimmen. Doch mittlerweile habe ich begriffen, dass es gar nicht so schlimm ist, wie ich dachte. Ich habe mich sogar an das frühe Aufstehen gewöhnt, um rechtzeitig 6:40Uhr an der Schwimmhalle zu sein. 
Das Schwimmen hat mir sogar Spaß gemacht. Vielleicht mein persönlich größster Fortschritt im Jahr 2016.

Für den Frankreichaustausch, von der Schule, habe ich nun auch schon meine Kontaktdaten zur Gastfamilie erhalten. Der Ort macht einen ganz netten Eindruck - laut Google. Auch wenn ich mich schon sehr freue, zweifel ich ein wenig an meinen französisch Sprachkenntnissen. Doch ich hoffe, dass ich trotz der knappen Zeit etwas lernen werde. 



Eure Alexa






Samstag, 3. Dezember 2016

Wo ich gerade bin.

Überall liest man davon - von dem Tief, in welches man fällt nach seinem Austauschjahr. Den meisten begegnet es schon in den Sommerferien, nur wenige Wochen nach der Ankunft. 
Bei mir war das ehrlich gesagt nicht so. Ich habe zwar drauf gewartet und mir bei jedem bisschen schlechter Laune zugeredet es sei das Stimmungstief nach dem Austauschjahr.  
Doch nein, dass war es wohl nicht. 
Denn in genau diesem Stimmungstief bin ich jetzt gerade. 

Ich vermisse es. 
Ich vermisse so viel vom letzten Jahr. 

Ich dachte wirklich diese Tiefphase wäre an mir vorüber gegangen. So ein Quatsch. 
Ich meine, ja - ich war noch nie einer von diesen super aktiven und geselligen Menschen. Doch so, wie im Moment war ich schon lange nicht mehr... 

Ich fühle mich einfach leer - motivationslos. Und ich hasse mich selber dafür, was die ganze Situation nicht leichter macht. Ich nehme mir Dinge vor und schaffe sie letztendlich doch nicht.
Ich habe das Gefühl mir fehlt ein Ziel - ein Traum. 
Ich habe mich so lange auf mein Austauschjahr vorbereitet und informiert - das war immer mein Traum. Physik konnte damals noch so langweilig sein - ich hatte etwas worauf ich mich gefreut habe. 
Und jetzt? Nun sitze ich da und starre Luftlöcher vor mich hin und denke an die nächsten drei Jahre Schule - mit dem ätzenden deutschen Schulsystem und frage mich, was das soll. 

Klar gibt es Sachen auf die ich mich freue im nächsten Jahr - ich werde achtzehn, werde mit der Schule nach Frankreich fahren und endlich die Möglichkeit bekommen Chemie abzuwählen. Doch das alles erscheint mir so "klein" - es gibt einfach nicht viel was mit einem Austauschjahr mithalten kann. Diese Erfahrung war einmalig.

Also werde ich mich wohl auf die Suche begeben nach einem Ziel - etwas, was mich antreibt und motiviert. Etwas worauf ich mich konzentrieren kann und nach vorne schauen kann.

Eure Alexa ❤

Montag, 14. November 2016

Stille

Ja, es ist Stille auf meinem Blog.

Das hat sich irgendwie so ergeben, ganz ohne Absicht. Doch ich denke, dass brauchte ich. Ein bisschen Abstand - durchatmen. 

Ich weis nicht, wie es weiter geht. Ich weis nur, dass mir mein Blog bisher immer viel Spaß gemacht hat. Ich muss einfach schauen, wie ich alles unter einen Hut bekomme in Zukunft.


Die Tage werden nun immer kürzer, trotz Zeitumstellung laufe ich nun im Dunkeln zum Bus. Es erinnert mich an so viele kurze Tage in Schweden. Den meisten Menschen macht die dunkle Jahreszeit zu schaffen. Ich finde es eigentlich ziemlich gemütlich und angenehm. 
Ich bin jemand der erst abends wirklich produktiv wird - Vorträge, Hausaufgaben und lernen wird erst abends richtig erfolgreich bei mir. Vorher lasse ich mich viel zu leicht ablenken. Doch die Dunkelheit gibt mir so eine Klarheit die mich besser konzentrieren lässt. Zudem ist es viel gemütlicher, man trinkt den ganzen Tag Tee, hat Kerzen im Fenster stehen und abends kann man sogar die Sterne sehen in den eisigen Nächten. Außerdem bin ich ein Fan von dicken Wollpullis - die ich wiederum auch brauche, um in den kalten Räumen der Schule zu überleben.
Nur frühs das Aufstehen braucht etwas mehr eigene Überredungskünste als im Sommer, aber das ist wohl normal.

Ich lese immer noch die Blogs derer, die jetzt gerade Austauschschüler in Schweden sind. Es ist interessant zu sehen, wie sich manche Ansichten ändern und man Stimmungshochs und -tiefs mitbekommt. Ich denke oft zurück an mein Jahr und bin ehrlich gesagt, ganz froh. 
Froh über meine Entscheidungen die ich traf und auch irgendwie, dass ich wieder hier bin. Hier in Deutschland an meinem Schreibtisch - irgendwie gehöre ich hier her. Vielleicht merkt man auch im Nachhinein, wo Heimat wirklich ist.
Ein Austauschjahr ist wundervoll - ohne Frage, doch es ist auch anstrengend und manchmal kräftezehrend. 


Eure Alexa ❤