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Montag, 22. August 2016

Nachbereitung in Wittenberg

Heute ist nun Montag, ich bin erst vor einer halben Stunde Heim von der Schule gekommen und fühle mich müde und irgendwie ist mein Kopf noch so voll. 
Denn, dass ganze Wochenende habe ich in Wittenberg verbracht, gleich am Freitag nach der Schule hin gefahren und gestern Abend wieder angekommen. Mit genommen habe ich nicht nur unzählige Flyer und Prospekte sondern auch viel zum Nachdenken von YFU.

Die Nachbereitung ist anders als die Vorbereitung in die Landesgruppen aufgeteilt. Ich gehöre zur Landesgruppe Mitteldeutschland - dazu gehören Thüringen, Sachsen und Sachsen-Anhalt. Insgesamt waren wir bei meiner Nachbereitung 20 ehemalige Austauschschüler und sechs Teamer.
Wir haben viel geredet, Modelle wiederholt und neues gelernt. Vorallem ging es mehr darum, etwas zu verändern. Das Wissen, die Erfahrung die wir gesammelt haben weiter zu geben - mit anderen Teilen. Wege zu finden die Welt besser zu machen. 

Der Abschluss am Sonntag war nochmal richtig emotional - wenn man mich fragt. Ich fand es irgendwie so rührend, wie wir alle im Stuhlkreis sassen und dann das Lied "Deine Schuld" von den Ärzten gesungen haben. Alle recht leise, etwas zu rückhaltend und doch entschlossen, etwas besser zu machen.

>> Es ist nicht Deine Schuld, dass die Welt, ist wie sie ist.
Es wär nur Deine Schuld, wenn sie so bleibt. <<

Am Ende gab es dann noch für alle feierlich die offizelle Urkunde bzw. Teilnahme Bescheinigung und ein kleines Ritual mit dem wir dann in den Kreis der ehemaligen Austauschschüler aufgenommen wurden. 

Mir ist bewusst geworden, dass es das ist, was ich an YFU so schätze. Das miteinander. Man ist für einander da, hört zu, tauscht Ideen aus und kann auch mal diskutieren.
YFU ist eben ein gemeinnütziger Verein und keine Firma die Geld verdienen will. Alles was YFU an plus macht, geht in die Stipendien und Finanziert der Vorbereitungen und gemeinsamen Events. 
Wir hatten auch noch eine Art kleine "Messe", wo uns die unterschiedlichen arbeiten als Ehrenamtlicher bei YFU erklärt wurden. Zwar, war mir auch schon davor bewusst, dass ich gerne weiterhin etwas mit machen möchte. Doch nun möchte ich gerne überall mit anpacken und meine Energie reinstecken. Es gibt so viel, wo man mit helfen kann.

Da es gerade passt: Es werden auch in Deutschland noch Gastfamilien gesucht! Selber Gastfamilie werden ist eine grossartige Möglichkeit deutsche Kultur zu zeigen, jemandem beim Deutsch lernen unterstützen, selber eine andere Kultur mit kennenzulernen, die eigene Region zu zeigen und vorallem einen wunderbaren, jungen, aufgeschlossenen Menschen kennen zu lernen und ihm die Chance für sein Austauschjahr in Deutschland zu geben.
Mehr Infos auch bei YFU, bei Interesse einfach anrufen oder eine Mail schreiben!

Zum Ende am Rande noch - Wittenberg ist wirklich eine sehr schöne Stadt! Auch, wenn wir eigentlich ein volles Programm hatten, haben wir es geschafft, nach dem Mittag mal eine Runde über den Altstadt-Markt zu schlendern!




Eure Alexa ❤ 

Sonntag, 24. April 2016

Schneesturm und Handy weg

Ich bin wieder da vom Re-entry Camp mit YFU!

...Wir spielen das Ninja-Spiel, lachen liegt in der Luft und ganz plötzlich auch ein paar Schneeflocken. Wir stehen draußen auf der Wiese, Ende April beim Re-entry Camp mit YFU und ganz plötzlich verwandelt sich der Nieselregen in Schnee und Graupel. 

Über alles und nichts reden und gemeinsam lachen, zusammen auf den hölzernen Hochbetten sitzten und es geniessen mit den Mädels wieder deutsch reden zu können. Es fühlt sich an, wie Klassenfahrt - nur besser.

Letzter Tag, das grosse Saubermachen und das ewige Warten auf den einzigen Staubsauger. Endlich, sind auch wir an der Reihe - gerade suche ich nach dem Startknopf, als ich mich hilfesuchend umdrehe zu den anderen. Doch ich schaue an meinen Freunden vorbei - zum Fenster. Denn dort fliegen dicke Weise Winter-Schneeflocken. Wir lassen den Staubsauger liegen und laufen zum Fenster, fast wie kleine Kinder. Und wirklich richtige dicke weiche Flocken! Auch in der Etage unter uns, haben die Teamer den Schnee entdeckt und wechseln sofort zum Weihnachtslied auf der Musikbox. Und dann steht man da, in diesem wunderschönen Haus, schaut raus und erfreut sich am Schnee und singt mit den Teamern gemeinsam "Last Christmas!"...


Das sind die Sonnenseiten, die Schattenseite war, dass meine Stimmung aus unterschiedlichen Gründen recht schlecht war. Zudem fühle ich mich mit so vielen (unbekannten) Menschen schnell "eingeengt" und suche meine Ruhe. 
Zudem habe ich auf der Hinfahrt zum Camp am Freitag mein Handy im Bus verloren (ist mir beim Gedränge mit der Tasche und den vielen Menschen, wohl aus der Jackentasche gefallen). Ich glaube, ich brauche keinem erzählen, dass einem in der heutigen Zeit viel an seinem Handy liegt. Alle meine Bilder, Kontaktdaten und einfach alles ist plötzlich weg. In einem Handy ist sooo viel vereint in einem Gerät. 
Dadurch hatte ich auch keinerlei Möglichkeit Bilder zu machen oder der gleichen. 

Dank meinem GastPapa hier, kann ich für die erste Woche erstmal sein altes Handy benutzen. Unter der Woche werde ich dann mal in die Stadt zum Fundbüro fahren und mich nach meinem Handy rumfragen. 
Ich hoffe natürlich seeeehr das ich es wieder bekomme, war ja auch noch recht neu - vier, fünf Monate :(

Macht's gut!
Ich bin hunde-müde und würde heute am liebsten schon um acht ins Bett gehen...

Eure Alexa ❤ 

Montag, 17. August 2015

Arrival Camp

Das Arrival Camp...
Eigentlich ist es, wie eine Mini-VBT. Es gibt AG`s und verschiedene Gruppen. Vieles war uns deutschen ATS schon bekannt, da es von den Inhalten sehr der VBT ähnelte. Doch andere Länder haben keine VBT, fuer diese ist das natuerlich super.

Das ganze Camp ist auf englisch und das war bei mir der Knackpunkt, denn mein Englisch ist nicht wirklich gut. Es ist eben ein Realschulenglisch :) Ich hatte so einige Probleme mich mit den anderen zu verstehen. Insgesamt waren wir 72 ATS aus 24 Ländern (Österreich, Belgien, Brasilien, Bulgarien, Kanada, China, Tschechien, Ecuador, Estland, Finnland, Frankreich, Deutschland, Ungarn, Japan, Lettland, Litauen, Mexiko, Niederlande, Rumänien, Slowakei, Schweiz, Thailand, USA und Venezuela). Allgemein herrschte beim Essen immer ein riesiges Sprachendurcheinander.
Auch die schwedisch Sprachkenntnisse waren sehr verschieden, einige verstanden kein einziges Wort schwedisch. In meinem Schwedischkurs waren wiederrum zwei die fließend schwedisch sprachen. Die haben einen Uni-Crashkurs besucht und hätten auf schwedisch dann studieren können - das hat man gemerkt... Ansich war ich aber trotzdem okay mit meinem schwedisch und war mit in einem der fortgeschrittenen Schwedischkurse eingeteilt. Aber wir hatten den Schwedischkurs eh nur zweimal.

Ich muss allerdings auch sagen, das mir das Arrival Camp nicht wirklich gefallen hat, einfach weil es so eine Bruecke war zwischen Deutschland und dem neuen zu Hause. Man war zwar schon weg, aber noch nicht angekommen. Ich hatte ziemliches Heimweh. Doch mit dem Moment, wo ich dann bei meiner Gastfamilie war, war auch das Heimweh weg. 

Allgemein war das toll gemacht, wie wir unsere Gastfamilie bekamen. Die Gastfamilien standen alle in einem Halbkreis und wir kamen angelaufen, dass war super schön und emotional. Ich habe meine Eltern gleich gesehen (ich hatte sie vorher schon mal vom Fenster aus gesehen). Nach dem ersten Hej und einer Umarmung kamen mir auch gleich die Tränen (ich bin ein sehr emotionaler Mensch). Alle standen mit ihrer Gastfamilie da und haben sich gefreut, dass muss ein tolles Bild gewesen sein. 
Danach sind wir auch gleich Heim zu meinen beiden Gastgeschwistern. Die sind auch sehr nett. Mein Gastbruder flog dann am nächsten Tag nach Deutschland zu seinem ATJ.
Ich habe mein eigenes Zimmer, welches wirklich toll ist! Meine Gastfamilie wohnt seeehr zentral und ich erlebe hier ein richtiges Stadtleben :)



Eure Alexa

Entschuldigt, meine Rechtschreibung und Grammatik, doch in meinem Kopf ist alles durcheinander und ein deutsches Rechtschreibprogramm gibt es nicht, zudem ist die Tastatur eine andere an die ich mich noch gewöhnen muss.